Die Köpfe, die Karl Korab darstellt, strahlen weder Individualität noch Gemütszustände aus. Stattdessen tritt eine Gesichtslosigkeit zutage, die fast schon brutalisiert erscheint. Seine Arbeiten zeigen den Menschen monströs und verfremdet. Nur noch einzelne Elemente erinnern an einen Kopf bzw. an das Gesicht. Korab stilisiert den Kopf und zerlegt ihn "anatomisch". Er schiebt flächige Elemente ein, die bisweilen keinerlei gegenständliche Bezüge aufweisen und wie Puzzleteile in Verbindung mit figürlichen Elementen den Kopf herausbilden. Das Gesicht bzw. der Kopf ist somit Rahmen für formale und farbliche Gliederungen.