Er ist hierzulande vor allem als Radierer bekannt geworden. Obwohl er sich auch auf das Aquarell und das Ölbild versteht. Seine Radierungen - meist in Aquatinta-Technik geschaffen - haben sich im laufe der Zeit mehr dem Stillleben gewidmet. Es sind vorwiegend Dinge des Alltags, die er in die Platte ritzt. Briefe, Brillen, Bücher, Töpfe, Pinsel, Pfeifen und Federhalter. Seine Arrangements sind harmonisch komponiert, handwerklich sauber gearbeitet und in nuancierten Farben gestaltet. Sie Zeichen sich durch Einfachheit sowie durch Klarheit aus. Bevor sich Kurt Schönen in seinen Radierungen alltäglichen Gebrauchsgegenständen zuwandte, hatte er in dieser Technik hauptsächlich der Landschaft seine Aufmerksamkeit geschenkt.