Jean Solombre kann auf ein überaus eindrucksvolles Schaffen zurückblicken, dass sich in ungezählten Ausstellungen manifestierte. Er wurde Anfang der 1970er Jahre bekannt durch seine sehr individuelle Aquatinta-Radiertechnik, die vor allen Dingen Landschaften in bisher nicht bekannter Art phantasievoll zeigt. Jean Solombre über seine Bilder, Radierungen und sich selbst: "Wenn ich mir Bilder vorstellen, so geschieht dies wohl teils, um dem Zwang, dem engen Raum der Worte und ihren vielfältigen Missverständnissen zu entrinnen. Ich mag das Wort "Gemälde" nicht, ich ziehe das Wort "Bild" vor. Es hat einen zugleich frischen und starken, naiven und aggressiven, kurz, appetitanregenden Duft. Ich sehe darin Hochgenuss für das Auge. Es ist nicht allzu ernst, manchmal auch ein wenig provozierend. Ich mag die Begriffe Künstler oder Schaffen nicht ... In meinem Leben ist alles, was mit dem Betrachten zu tun hat, wesentlich, und wenn ich der Radierung Zeit widme, so deshalb, weil ich damit die Bilder, die ich ein wenig länger als andere festhalten möchte, gut übertragen kann... ."