Zum Werk
Im "Stillleben" von 1978 stellt Meckseper drei Gegenstände (Muschel, Kugel, Winkelmaß) wie kostbare Fundstücke auf einen schlichten Schrank. Das zentral angeordnete Stillleben wird von einer dunklen Schattenzone umgeben. Sie unterstreicht das abgeschlossenene Dasein der Dinge: sie wirken zeitlos und in sich selbst ruhend. Wenn Friedrich Meckseper auch als Radierer sein internationales Ansehen begründete, sollte man seine Ölbilder, Collagen und Montagen nicht übersehen. Sie ordnen sich in das Bild des Künstlers nahtlos ein.